Hyper-V im Überblick
Der in Windows Server integrierte Typ-1-Hypervisor.
- Als Server-Rolle aktivierbar
- Auch in Windows Pro enthalten (für Tests)
- Gut integriert in die Microsoft-Welt
Virtuelle Switches
Extern
VMs erreichen das physische Netz.
Intern / Privat
Nur Host↔VM bzw. nur VM↔VM.
- Switch-Typ je nach Zweck wählen
- VLAN-Tagging möglich
Gen 1 vs. Gen 2
Generation 2 nutzt UEFI, Secure Boot und PXE über Standard-Netzwerkkarten.
- Gen 2 für moderne 64-Bit-Gäste
- Gen 1 für ältere/kompatible Systeme
- Generation wird beim Erstellen festgelegt
Live Migration & Replica
Live Migration
VM ohne Ausfall auf anderen Host verschieben.
Hyper-V Replica
VM asynchron an einen Zweitstandort replizieren.
- Failover-Cluster für Hochverfügbarkeit
- Replica als einfache DR-Option
Checkpoints
Checkpoints sind Hyper-Vs Momentaufnahmen einer VM.
Standard
Erfasst auch den Arbeitsspeicher – exakt, aber nicht app-konsistent.
Production
Nutzt VSS in der VM – anwendungskonsistent, empfohlen.
- Praktisch vor Updates – aber nicht als Dauer-Backup nutzen
- Lange offene Checkpoints kosten Leistung und Speicher
Dynamischer Speicher
Dynamic Memory weist einer VM RAM nach tatsächlichem Bedarf zu.
- Start-, Minimal- und Maximalwert konfigurierbar
- Erhöht die VM-Dichte auf dem Host
- Für manche Workloads (z. B. bestimmte Datenbanken) besser fester RAM