Was ist Virtualisierung?
Ein Hypervisor teilt physische Hardware in mehrere virtuelle Maschinen auf.
- Bessere Auslastung teurer Hardware
- Isolierte, unabhängige VMs
- Schnelles Bereitstellen und Klonen
Typ-1 vs. Typ-2
Typ-1 (Bare-Metal)
Läuft direkt auf der Hardware (ESXi, Hyper-V, Proxmox) – für Server.
Typ-2 (Hosted)
Läuft auf einem Betriebssystem (VirtualBox, Workstation) – für Desktops/Tests.
- Typ-1 ist effizienter und stabiler
- Typ-2 ist einfach für lokale Tests
Vorteile
Konsolidierung, Flexibilität und schnelle Wiederherstellung sind die großen Gewinne.
- Weniger physische Server
- Live-Migration ohne Ausfall
- Einfaches Backup ganzer VMs
Ressourcen zuweisen
Die VMs teilen sich die physischen Ressourcen des Hosts.
- Jeder VM weist du virtuelle CPUs (vCPU) und RAM zu
- Überbuchung (Overcommitment) ist möglich, aber mit Bedacht
- Bei Festplatten: Thin Provisioning (wächst mit) vs. Thick (fest reserviert)
- RAM-Ballooning gibt ungenutzten Speicher an andere VMs zurück
Typische Einsatzfelder
Serverkonsolidierung
Viele Dienste laufen auf wenigen leistungsstarken Hosts.
Test & Entwicklung
Schnelle Wegwerf-Umgebungen, per Snapshot zurücksetzbar.
- Legacy-Systeme sicher gekapselt weiterbetreiben
- Desktop-Virtualisierung (VDI) für zentrale Arbeitsplätze
VMs sichern & klonen
Eine ganze VM ist letztlich eine Datei – das macht Sichern und Klonen einfach.
- Agentenloses Backup direkt über den Hypervisor
- Aus einer Vorlage (Template) neue VMs in Minuten ausrollen
- Aber: Ein Snapshot ist kein Backup (liegt auf demselben Storage)