Das klassische WAN
Standortvernetzung traditionell über teure, starre MPLS-Leitungen.
- Aufwändige Konfiguration pro Standort
- Wenig flexibel bei Cloud-Anbindung
- Ganzer Verkehr oft über die Zentrale (Umweg)
SD-WAN-Konzept
Software-Defined WAN trennt Steuerung (zentral) von der Weiterleitung (Geräte).
- Zentrales Management aller Standorte
- Nutzt beliebige Leitungen (Internet, LTE, MPLS) als Overlay
- Wählt automatisch den besten Pfad je Anwendung
Zero-Trust-Networking
„Never trust, always verify“ – kein Gerät ist allein durch seinen Standort vertrauenswürdig.
- Jeder Zugriff wird geprüft (Identität + Kontext)
- Mikrosegmentierung statt eines großen flachen Netzes
- Least Privilege als Grundprinzip
SASE
Secure Access Service Edge – Netzwerk und Sicherheit als Cloud-Dienst.
- Kombiniert SD-WAN mit Sicherheitsfunktionen (SWG, CASB, ZTNA, FWaaS)
- Schutz nah am Nutzer, egal wo er arbeitet
- Passt zu Cloud- und Homeoffice-Realität
Netzwerkvirtualisierung
Netze werden in Software abgebildet – unabhängig von der Hardware.
- Overlay-Netze (z. B. VXLAN) über physische Infrastruktur
- Beispiel VMware NSX: Mikrosegmentierung im Rechenzentrum
- Automatisierbar wie Software (Infrastructure as Code)
Migration & Betrieb
SD-WAN führt man meist schrittweise ein – hybrid aus vorhandenem MPLS und Internet.
- Zero-Touch-Provisioning für neue Standorte
- Zentrale Sichtbarkeit und Monitoring
- Sicherheit gleich mitdenken (Richtung SASE)