WLAN-Grundlagen
Drahtlose Netze nach der Standardfamilie IEEE 802.11.
- Geteiltes Medium – Geräte funken auf denselben Kanälen
- Half-Duplex: senden und empfangen nicht gleichzeitig
- Reichweite und Tempo hängen stark von der Umgebung ab
Die Standards
Klassisch
a/b/g/n – bis Wi-Fi 4 (802.11n).
Modern
ac (Wi-Fi 5), ax (Wi-Fi 6/6E), be (Wi-Fi 7).
- Höhere Standards = mehr Durchsatz und Effizienz
- Abwärtskompatibel, aber langsamste Clients bremsen
Frequenzbänder
2,4 GHz: mehr Reichweite, mehr Störungen · 5 GHz: schneller, kürzere Reichweite.
- 2,4 GHz nur 3 überlappungsfreie Kanäle (1, 6, 11)
- 5 GHz viele Kanäle, weniger Störung
- 6 GHz (Wi-Fi 6E) bringt zusätzlichen Raum
WLAN-Sicherheit
WPA2
AES-Verschlüsselung, lange Standard – noch verbreitet.
WPA3
Aktuell, stärkerer Schutz (SAE) gegen Angriffe.
- WEP und WPA (TKIP) gelten als unsicher – nicht mehr nutzen
- Enterprise-Modus (802.1X) statt gemeinsamem Passwort
Roaming & Architektur
Standalone
Einzelne APs, manuell konfiguriert – kleine Umgebungen.
Controller / Cloud
Zentrale Verwaltung, nahtloses Roaming, Skalierung.
- Roaming: Client wechselt beim Gehen den AP
- Standards wie 802.11r beschleunigen den Wechsel
Ausleuchtung & Planung
Ein Site Survey vor dem Rollout spart später viel Frust – Kanäle und Sendeleistung planen.
- Überlappung der Zellen ~15–20 % für Roaming
- Kanalbreite bewusst wählen (mehr Breite = mehr Störung)
- Sendeleistung nicht maximal, sondern passend