Warum NAT?
Network Address Translation übersetzt private in öffentliche IP-Adressen.
IPv4 ist knapp – NAT lässt viele private Geräte eine öffentliche Adresse teilen.
- Verbirgt die interne Struktur nach außen
- Kein direkter Zugriff von außen (Nebeneffekt: etwas Schutz)
- Findet meist am Router/Firewall statt
Static NAT
Feste 1:1-Zuordnung einer privaten zu einer öffentlichen Adresse.
- Für Server, die dauerhaft erreichbar sein sollen
- Vorhersehbar, aber verbraucht je eine öffentliche IP
- Beide Richtungen möglich
Dynamic NAT
Zuordnung aus einem Pool öffentlicher Adressen – je nach Bedarf.
- Erste-komme-erste-Adresse aus dem Pool
- Sind alle vergeben, muss gewartet werden
- Immer noch 1:1 pro aktiver Verbindung
PAT / NAT-Overload
Viele interne Geräte teilen sich EINE öffentliche IP – unterschieden über Portnummern.
- Der häufigste Fall zu Hause und im KMU
- Der Router führt eine Übersetzungstabelle (IP:Port)
- Auch „Masquerading“ genannt (Linux)
Port-Forwarding
Destination-NAT – Zugriffe von außen auf einen internen Dienst leiten.
Öffentlich :443 → intern 192.168.1.10:443 (Webserver).
- Nötig, damit interne Server von außen erreichbar sind
- Nur die freigegebenen Ports öffnen
- Sicherheitsrelevant – sparsam einsetzen
NAT-Varianten im Überblick
Source-NAT
Ändert die Quelladresse – der typische Weg nach außen.
Destination-NAT
Ändert die Zieladresse – Port-Forwarding von außen nach innen.
- Hairpinning: interner Zugriff auf den eigenen öffentlichen Dienst
- Carrier-Grade-NAT beim Provider